»Der Fischer im Kahn« von Gerhard Marcks

Zum Signet der Barbara Achilles-Stiftung

Die Wahl fiel aus zwei Gründen auf den Holzschnitt »Der Fischer im Kahn« von Gerhard Marcks. Dieser entstand für Runges Märchen „Von dem Fischer un syner Fru“.
Einerseits durfte Barbara Achilles Philipp Otto Runge, den Maler und Dichter der Romantik, zu ihren Vorfahren zählen. Dieser prominente Verwandte faszinierte sie schon in früher Jugend und recht bald hatte sie begonnen, Bücher von ihm und über sein vielfältiges künstlerisches Schaffen zu sammeln.
Jeder Fischer verbindet mit dem Auswerfen und Einholen seines Netzes die Hoffnung auf einen reichen Fang. So mancher »Fisch« ging Barbara Achilles und ihrer Mutter im Laufe der Jahrzehnte ins Netz und fand seinen Weg in die heimischen Bücherregale.
Nicht maßlos werden, ist die Botschaft von Runges Märchen: Die bösen Folgen für den Fischer und seine Frau sind bekannt. Sich bei den Wünschen für die Sammlung – oder besser bei deren Erfüllung – Grenzen zu setzen, war Prinzip und verhinderte maßlose Erweiterungen. Manches Buch wurde von Barbara Achilles mit der geraunten Bemerkung »das ist nun aber viel zu teuer« anderen Bietern überlassen.
Wir wünschen der Barbara Achilles-Stiftung allzeit gute Fischgründe und freuen uns auf eine engagierte und kenntnisreiche Erweiterung der Bestände.

Wege zum "idealen Buch"
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