{"id":19173,"date":"2014-06-03T12:18:50","date_gmt":"2014-06-03T12:18:50","guid":{"rendered":"http:\/\/demo.select-themes.com\/stockholm14\/?page_id=19173"},"modified":"2020-12-09T18:17:53","modified_gmt":"2020-12-09T18:17:53","slug":"stiftung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.achilles-stiftung.de\/index.php\/stiftung\/","title":{"rendered":"Die Stiftung"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_animation=&#8220;none&#8220; padding_top=&#8220;0&#8243; padding_bottom=&#8220;0&#8243; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;22633&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; qode_css_animation=&#8220;&#8220;][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;40&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Die Hamburger\u00a0Achilles-Stiftung<\/h2>\n<p>[\/vc_column_text][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;20&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text]<strong>Edith und Barbara Achilles<\/strong>, Mutter und Tochter, Unternehmerinnen in der Maschinenbaubranche Hamburgs, teilten die Sammelleidenschaft. Barbara Achilles baute mit Unterst\u00fctzung ihrer Mutter seit den 1960er Jahren eine bedeutende Bibliothek von deutschen Pressendrucken auf: B\u00fccher in kleinen und kleinsten Auflagen und auserlesener Typographie, mit originalgrafischen Illustrationen und meist aufw\u00e4ndigen Handeinb\u00e4nden. Andersherum unterst\u00fctzte die Tochter ihre Mutter beim Aufbau einer Sammlung zum Jugendstil, der seit den 1960er Jahren wiederentdeckt wurde. Nach \u00fcber 30 Jahren des Sammelns kam in den 1990er Jahren bei Edith Achilles langsam der Eindruck auf, dass es im Jugendstil f\u00fcr sie nichts wirklich Neues mehr zu entdecken g\u00e4be. Nebenher, eher durch Zufallsfunde bestimmt, erwarb sie bereits seit den 1960er Jahren gelegentlich auch zeitgen\u00f6ssisches Glas. Nachdem sie 2004 auf einer Auktion zwei gro\u00dfe Arbeiten des in Frankreich lebenden Polen Ces\u0142aw Zuber erwerben konnte, einem Spontankauf, reifte in ihr der Entschluss, neue Pfade zu betreten und die Jugendstil-Sammlung zu ver\u00e4u\u00dfern: 2007 wurde sie bei Quittenbaum in M\u00fcnchen versteigert. Die leidenschaftliche Aufmerksamkeit von Edith Achilles galt seitdem dem Studioglas und der zeitgen\u00f6ssischen k\u00fcnstlerischen Arbeit mit Glas, die sie nun systematisch zu sammeln begann.[\/vc_column_text][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;20&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text]<strong>Nur wenige Jahre darauf<\/strong> starb Edith Achilles\u2019 Tochter Barbara 2010 an einer sp\u00e4t erkannten Krebserkrankung. Sie war ihr einziges Kind und war selbst unverheiratet kinderlos geblieben. Was sollte nun mit den Sammlungen geschehen? Der Wunsch der Tochter war es, die B\u00fccher m\u00f6gen nicht an ein Museum oder Archiv \u00fcbergeben werden und dann wom\u00f6glich bis auf kurze Ausstellungsphasen in einem Magazin verschwinden, sondern zur Freude neuer und alter Sammler, durch eine Auktion vereinzelt, wieder in Umlauf kommen. Die Glassammlung bestand zu dieser Zeit aus etwa 80 Arbeiten von 40 K\u00fcnstlern und Manufakturen.[\/vc_column_text][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;20&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text]<strong>Edith Achilles entschied sich<\/strong> f\u00fcr das Zusammenhalten und den weiteren Ausbau beider Sammlungen unter dem Dach einer Stiftung, die sie nach ihrer Tochter \u201eBarbara Achilles-Stiftung\u201c nannte. Die Stiftung konnte R\u00e4ume im Geb\u00e4udekomplex des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses Barmbek beziehen. Vor allem der ehemalige Sektionssaal mit seiner Raumh\u00f6he und der enormen Fensterfront noch Norden erweist sich als ideal f\u00fcr die Pr\u00e4sentation der stetig wachsenden Glassammlung. Die Teilnahme an den Festivals \u201eLiteratur in den H\u00e4usern der Stadt\u201c bzw. \u201eMusik in den H\u00e4usern der Stadt\u201c waren ein erster Schritt in die \u00d6ffentlichkeit. Buchpr\u00e4sentationen und Glasausstellungen folgten, die zun\u00e4chst nur zur Vernissage bzw. Finissage sowie auf Anfrage zug\u00e4nglich waren.[\/vc_column_text][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;20&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text]Kurz vor ihrem eigenen Tod im August 2020 hat Edith Achilles einen Beschluss des Stiftungsvorstandes bewirkt, um dem Wunsch ihrer Tochter Barbara nach Weitergabe der B\u00fccher zu entsprechen. F\u00fcr die Zukunft der Stiftung, die nun, wo Mutter und Tochter im Tod wieder vereint sind, in \u201eAchilles-Stiftung\u201c umbenannt ist, hat sie sich zwei Dinge gew\u00fcnscht:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weil B\u00fccher als Ausstellungsobjekte eher ungeeignet sind, m\u00f6ge die Stiftung zu anderen Formaten der Pflege der Buchkunst finden, als durch Bewahrung und weiterem Ausbau einer Sammlung. Vielmehr sollen die B\u00fccher bei Christian Hesse Auktionen versteigert werden, jenem Hamburger Auktionshaus, das sich seit Jahren auf die moderne Buchkunst spezialisiert hat und bereits 2012 den Dokumentationskatalog \u201eWege zum Idealen Buch\u201c zum damaligen Buchbestand der Stiftung herausgab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ganz anders ist es mit dem k\u00fcnstlerisch gestalteten Glas, das hervorragend pr\u00e4sentiert werden kann. Die Sammlung und damit die Ausstellungsr\u00e4ume m\u00f6gen wachsen und durch regelm\u00e4\u00dfige \u00d6ffnungszeiten allgemein zug\u00e4nglich sein. Zusammen mit Sonderausstellungen und weiteren Aktivit\u00e4ten, so die Hoffnung, soll sich hier eine neue Heimst\u00e4tte f\u00fcr das internationale k\u00fcnstlerische Glas entwickeln, ein Ort des Austauschs, der Anregung, des Genusses und der Forschung. Es m\u00f6ge ein Treffpunkt enstehen f\u00fcr Fachleute, Liebhaber und Sammler, der aber in wenigstens dem selben Ma\u00dfe auch Menschen anspricht, die sich bisher noch nicht mit dem k\u00fcnstlerisch gestaltenen Glas befa\u00dft haben.[\/vc_column_text][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;100&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_animation=&#8220;none&#8220; padding_top=&#8220;0&#8243; padding_bottom=&#8220;0&#8243; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;22633&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; qode_css_animation=&#8220;&#8220;][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;40&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text] Die Hamburger\u00a0Achilles-Stiftung [\/vc_column_text][vc_separator type=&#8220;transparent&#8220; border_style=&#8220;&#8220; up=&#8220;20&#8243; down=&#8220;0&#8243; icon_pack=&#8220;font_awesome&#8220;][vc_column_text]Edith und Barbara Achilles, Mutter und Tochter, Unternehmerinnen in der Maschinenbaubranche Hamburgs, teilten die Sammelleidenschaft. 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